Was ist Kanban in der IT?

Wer IT-Teams verbessern möchte und nicht gleich eine unternehmensweite Revolution starten will, wie es von vielen agilen Methoden wie z.B. Scrum gefordert wird, findet in Software-Kanban eine sehr gute Alternative. 

Eine Kanban Change-Initiative basiert auf folgenden Grundprinzipien:

  • Beginne dort, wo du dich im Moment befindest. 
  • Komme mit den anderen überein, dass inkrementelle, evolutionäre Veränderungen angestrebt werden. 
  • Respektiere den bestehenden Prozess sowie die existierenden Rollen, Verantwortlichkeiten und Berufsbezeichnungen. 
  • Handlungen der Führung auf allen Ebenen in der Organisation von einzelnen Beitragszahler an die Geschäftsleitung sollte gefördert werden.

Bei der Einführung von Kanban ändert sich sehr wenig an der gewohnten Arbeitsweise: etablierte Prozesse bleiben bestehen, die Rollen im Unternehmen bzw. Team bleiben wie sie sind und es werden auch keine neuen Job-Titel erfunden wie z.B. „Kanban-Master“ oder ähnliches. 

Kanban

Das Kanban-Team einigt sich darauf, permanent kleine Verbesserungen der Arbeitsweise vorzunehmen. Ausgangspunkt dieser Verbesserungen ist immer die gegenwärtige Situation und demnach gibt es nicht „den“ Kanban-Sollzustand. Jedoch sind folgende Kerneigenschaften in Kanban-Teams zu finden:

  • Visualisierung des Arbeitsflusses und der Arbeit
  • Limitierung des WIP (WIP = Work In Progress, in Ausführung befindliche Arbeit)
  • Steuerung und Messung des Arbeitsflusses
  • Prozess-Regeln explizit machen
  • Verbesserung durch bewährte Modelle und wissenschaftliche Methoden

Die Stärken von Kanban

  • wenig Aufwand bei der Einführung
  • baut auf existierende Prozesse auf
  • funktioniert auch bei starker Arbeitsteilung und Spezialisierung
  • Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette
  • auch für Unternehmen interessant, die z.B. Scrum bereits erfolgreich für die Entwicklung einsetzen


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